Schon alleine dadurch, dass die Leute sich nicht mehr getrauen gross ein Feierabend Bier, oder zu einem Nachtessen ein Gläschen Wein zu trinken, haben viele Wirte am Umsatz verloren, wenn das Rauchverbot überall durchkommt, und konsequent durchgesetzt wird, werden viele Gaststätten weitere Gäste verlieren...
Und wieviele Restaurants sind heute schon Konkurs oder das Gebäude steht sogar leer???
Schwarzmalerei. Auch Wirte können sich neuen Marktbedingungen anpassen. Dass Restaurants eingehen, liegt wohl weniger am Rauchverbot denn am Überangebot.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 3. Mai 2010 Verstoss melden
Ich gebe aber zu: Dass Wirte nicht selbst entscheiden können, ein Raucherrestaurant einzurichten, ist doch etwas bevormundend. Damit bin auch ich (Nichtraucher) nicht glücklich.
"Etwas bevormundend", Bruno Habegger? Das ist ein Skandal. Dass ein Verbot von Raucherrestaurants überhaupt gesetzlich binden werden konnte kann einfach nicht sein. Dass hierzu der Arbeitnehmerschutz bemüht und missbraucht werden musste ist ein weiterer Skandal, denn so kann keine vernünftige Lösung mehr möglich sein. Aber das wird nicht halten, der Bogen wurde überspannt, an vielen Orten wird weitergeraucht, der zivile Ungehorsam ist unterwegs und zur Zeit das adäquate Mittel gegen diese Anmassung des Staates.Christof Litz 6. Mai 2010 Verstoss melden
Na ja, die Rauchenden sind an der Situation selbst nicht ganz unschuldig. Sie haben den Bogen ebenfalls überspannt... In den letzten Jahren sind sie gegenüber den Nichtrauchenden immer rücksichtsloser geworden. Viele Wirte haben sich auch nicht darum gekümmert, sinnvolle Entlüftungsanlagen einzubauen.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 7. Mai 2010 Verstoss melden
Fazit: Ist schon gut so, wie es jetzt ist. Die einzige Verbesserung wäre noch, indem man reine Raucherrestaurants erlauben würde. Diese müssten allerdings klar gekennzeichnet werden. Nichtrauchende wären dann selbst schuld, wenn sie da rein gehen.
P.S. Aus dem Rauchen eine Staatsaffäre zu machen, ist angesichts der wirklichen Probleme auf dieser Welt schon etwas seltsam.
Das Rauchen schadet den Wirten (und allen Arbeitskräften im Betrieb) auch.Frank Imhof - Grüne 7. Mai 2010 Verstoss melden
Roche lässt ihre Angestellten auch nicht ohne Schutzmaske arbeiten.
Ausserdem:
Es sind nur Wirte betroffen, die Schnitzel und Pommes im Hinterland anbieten (im Glauben es sei alte Schweizer Küche) und ihr Konzept auf rauchende Gäste ausrichten. Diese sind sowieso zum Scheitern verurteilt.
Heutzutage floriert Gesundheit und Originalität.
HAARGENAU SO sehe ich das auch !Schneider O - Parteilos 8. Mai 2010 Verstoss melden
Bei aller Sympathie für unsere Stammbeiz und den Wirt....
Meine Freunde und ich sind auf der Suche nach einem geeigneten
Clublokal.... wo wir in Ruhe Match gucken können... Rauchen ...
und Polizeistunde gibts auch keine...
...mal abwarten....
... zu welchen Konditionen man ein kleines Bezli das dem Verbot zum Opfer
gefallen ist ....wird als Clubraum anmieten können....
und wenn das nicht geht.... stellen wir ein paar leere Fässer in die Garage ...
legen eine Schaltafel drüber holen eine Kiste Bier....
und fertig ist die Underground-bar....
Die einzig Leidtragenden von dem Verbot sind die Leute die Gastronomie
arbeiten... denn es gibt nun mal mehr Leute die Bier trinken und rauchen
wollen als Xundis... die Ihren grossen Sieg mit einem Tofu-teller feiern wollen
@Jessica Sumi:Roger M Mellert - BDP 9. Mai 2010 Verstoss melden
... und jetzt müssen sich Ihre Grosseltern einer neuen Marktgegebenheit anpassen? Wenn es Geschäftsleute sind können sie dies ohne zu jammern. Wenn sie es nicht können, sollten sie keine Geschäftsleute sein. So einfach ist das!
Genau wie bei den Bauern und den Milchkontingenten. Wenn der Markt ändert jemmern genau all jene, die nicht fähig oder willens sind sich neu auszurichten.
Soit dit en passant:
All jene die früh einen neuen, gut überlegten Kurs einschlagen machen Geld wie blöd!
Bei den Bauern und bei den Wirten ebenso!
Point final!
@Schneider ORoger M Mellert - BDP 9. Mai 2010 Verstoss melden
Ich rege mich langsam über ihre Uneinsicht, Ignorranz und Arroganz auf.
Undergroundbar... Machen Sie dies unbedingt. Da interessiert es niemanden was und ob sie rauchen.
Aber stellen Sie nicht alle Nichtraucher als Xundis hin.
Ich esse z.B. kein Tofu. Ich esse auch Fleisch und Schockolade.
Ich geniesse Dürum und Tropple Whooper! Trotzdem schaue ich auf meine Gesundheit und gehe jeden Tag joggen. Mein (Winter)-Beruf verlangt dies.
Bin ich deswegen ein Gesundheitsfanatiker? Eher nein, es ist eben wahr, dass man sich besser fühlt wenn man in der Stadt Bern einem abfahrenden Tram, welches man unbedingt erwischen muss, nachrennen kann bis zur nächsten Haltestelle ohne gleich K.O. zu sein.
Oder dass man im Parterre eines Hochhauses nicht auf den ewig besetzten Lift waren muss, sondern problemlos 10-20 Stockwerke zu Fuss nach oben kommt ohne "Seichnass" zu sein... Überlegen Sie doch auch mal in diese Richtung! Viel Erfolg dabei.
